NBBL/JBBL TOP4 am 14./15. Mai

TOP4 Banner

Liebe Dunking Dukes,

das diesjährige Finalturnier der beiden Nachwuchsbundesligen am 14. und 15. Mai 2011 in der altehrwürdigen Rundsporthalle steht kurz bevor!

Die BBA Ludwigsburg freut sich sicherlich sehr darüber, wenn der Fanclub der EnBW Ludwigsburg wieder zahlreich erscheinen würde, um der Stimmung wieder Rundsporthöllen-Charakter zu verleihen und besonders bei den Spielen der BBA U16 für eine grandiose Atmosphäre zu sorgen.

Der Spielplan des TOP4 sieht wie folgt aus:

Samstag, 14.05

15:00 Halbfinale JBBL
BBA Ludwigsburg – TSV Bayer Leverkusen

17:30 Halbfinale NBBL
Junior Phantoms Braunschweig – TSV Tröster Breitengüßbach

20:00 Halbfinale NBBL
Paderborn Baskets – Team Alba Urspring

Sonntag, 15. Mai

11:00 Uhr Finale JBBL

13:00 Uhr Finale NBBL

Zudem wird während des TOP4s der Scheck an den Gewinner des 1.000 Euro

Shots von

übergeben!

Weitere Infos findet ihr unter www.top4-ludwigsburg.de

Lasst uns die Spieler tatkräftig unterstützen und das TOP4 zu einem absoluten Erlebnis machen!

Ab sofort mit David!

Hallo Fans der EnBW Ludwigsburg,

ab sofort wird David McCray exklusiv für den Fanclub 2 Mal im Monat bloggen und ein paar Zeilen über die Mannschaft sowie Basketball im Allgemeinen schreiben.

Natürlich könnt Ihr auch gerne Fragen an David stellen – sendet hierzu einfach eine E-Mail an mailtodavid@dunking-dukes.de.

Vielen Dank an David, den Verein und Rajvosa für die Unterstützung!

P.S.: Ihr erreicht den Blog auch direkt unter http://david.dunking-dukes.de

Fanclubtreffen

Das nächste Fanclubtreffen findet am 07.04. ab 20 Uhr im Eberhard Ludwig in Ludwigsburg statt.

Als Gäste dürfen wir Richard Chaney und Quadre Lollis begrüßen!

Mario Probst

Mario Probst Interview

Rajvosa: Herr Probst, den Basketballfans, vor allem hier im “Ländle”, sind Sie auch als ehemaliger aktiver Basketballprofi bekannt. Wenn Sie an Ihre Zeit als Spieler zurückdenken, was ist am meisten haften geblieben, an was erinnern Sie sich vor allem zurück?

Mario Probst: Es sind sehr viele schöne Erinnerungen. Angefangen hat alles 1989, als mich Ion Nicolau als mein damaliger Sportlehrer zum Basketballsport brachte. 1996 durfte ich als Jugendspieler meine ersten Bundesliga-Spiele machen. Das waren sehr emotionale Momente. Nach dem Abstieg 1997 spielten wir 1998/1999 eine tolle Saison und kämpften um den Wiederaufstieg in die erste Liga. Leider verpassten wir das große Ziel knapp und die BG Ludwigsburg musste danach den Zwangsabstieg in die Regionalliga antreten. Nach Beendigung meines Zivildienstes am OSP Stuttgart wechselte ich nach Tübingen, wo ich neben dem Basketballspielen auch studieren konnte. Unvergessen ist die Aufstiegssaison mit Tübingen 2000/2001, wo wir mit 18 Siegen in die Saison starteten und in der völlig überfüllten Uhlandhalle ALBA Berlin im Pokalwettbewerb ein Bein stellen konnten. Doch auch die Jahre in Jena, München und Nördlingen sind mit sehr schönen Momenten und noch heute bestehenden Freundschaften verbunden. Insgesamt ein sehr schöner Lebensabschnitt.

Wie kam es zum Engagement als Teammanager bei der EnBW Ludwigsburg?

Alexander Reil und ich lernten uns bereits 1998 kennen. Er war damals mit der AHG Hoffmann Sponsor der BG Ludwigsburg und engagierte sich mehr und mehr im Verein. Über die Jahre hatten wir ab und an Kontakt. Im Frühjahr 2007 rief er mich an und fragte, ob wir uns treffen könnten. Er hatte vor, eine zusätzliche Stelle im Verein zu schaffen und sah mich als einen der möglichen Kandidaten. Ich freute mich sehr und von meiner Seite aus gab es nichts lange zu überlegen. Ich bin sehr dankbar, diese Chance von ihm bekommen zu haben.

Seit einiger Zeit hört und liest man immer mehr Kritik an der Person Mario Probst unter den Fans in Verbindung mit den letzten enttäuschenden Spielzteiten. Fakt ist aber auch, dass kaum einer die genaueren Tätigkeiten bzw. den Job des Teammanagers Probst kennt.
Wo liegen die Schwerpunkte ihrer Arbeit im Verein? Wie sieht eine typische Arbeitswoche bis zum Spieltag bei Ihnen aus?

Das Arbeitsfeld ist sehr weitgefächert und entwickelt sich stetig weiter. Es kommen immer wieder neue Felder hinzu. Die Schwerpunkte liegen in der Entwicklung des gesamten sportlichen Bereiches, sowohl in der Spitze, als auch in der Breite. Die Aufgaben betreffen das Bundesliga-Team, die Kooperation mit den Kirchheim Knights, die enge Zusammenarbeit mit der BSG Ludwigsburg, die Jugend-Bundesligen NBBL und JBBL, die Anbindung ans Sportinternat, unsere Schul- und Vereinspartnerschaften, (das gesamte Projekt der Basketball-Akademie) und vieles mehr. In diesen Bereichen geht es jeweils um die Schaffung struktureller und personeller Voraussetzungen und die Einflechtung von Vermarktung, Ticketing und Pressearbeit. Das Projekt Basketball in Ludwigsburg wächst stetig und die Korrespondenz mit allen Beteiligten ist sehr wichtig. Jeden Tag sind viele kleine Dinge zu erledigen, aber auch Besonderheiten wie z.B. der BBA-Kinder-Event mit Cacau vor zwei Wochen gehören dazu. Jeder Tag sieht anders aus und eine typische Arbeitswoche beginnt am Montagmorgen und endet meist Sonntagabends.

Wie groß ist ihr Einfluss als Teammanager direkt auf das Team?

In erster Linie geht es darum die Rahmenbedingungen für einen professionellen Trainings- und Spielbetrieb zu schaffen. Bei der Spielerauswahl arbeiten Trainerteam und meine Person eng zusammen. Dies gilt auch für die Entwicklungen im sportlichen Bereich während der Saison. Die letzte Entscheidung für die Verpflichtung eines Spielers liegt beim Trainer. Bei allen Maßnahmen haben wir uns an die Budgetvorgaben des Vorstandes zu halten und grundsätzliche Leitlinien des Vereins zu beachten. Bei den jungen deutschen Spielern, haben wir teilweise auch Entscheidungen getroffen, die weit mehr als eine Saison betreffen. Die Schaffung von Perspektiven für unsere jungen Spieler und Talente ist eine Herzensangelegenheit, auf diesem Feld spüre ich eine besondere Verantwortung.

Oft wurde in der Vergangenheit lange gewartet mit wichtigen Entscheidungen oder Kosequenzen wie Nachverpflichtungen, die Entlassungen von Coach Stafford vergangene Saison oder die aktuellste von Kyle Bailey. Wurde ZU lange gewartet? Gibt es Dinge die Sie in den vergangenen Spielzeiten und der laufenden Spielzeit als Manager aus heutiger Sicht anders gemacht hätten?

Jede Entscheidung birgt eine gewisse Unsicherheit und ein Risiko. Hinterher ist man meist schlauer. Sicherlich sammelt man jeden Tag Erfahrungen, die auch dazu führen, Dinge in Zukunft anders anzugehen. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass der Verein in den letzten 10 Jahren alle Entscheidungen sehr gut überlegt und mit Weitsicht getroffen hat. Dazu gehört auch der richtige Zeitpunkt von Entscheidungen. Von außen betrachtet mag es nicht immer leicht sein, jede Entscheidung nachzuvollziehen. Der Verein muss hier oft den Spagat zwischen diskreter Behandlung von Interna und Erläuterungen von Hintergründen für die Öffentlichkeit meistern.

Auffällig in dieser Saison ist, dass die EnBW Ludwigsburg größtenteils nicht als “Team” agiert, sondern Einzelaktionen das Ludwigsburger Spiel prägen. Manche glauben dass ein echter “Playmaker” fehlt, andere sind der Ansicht dass Caoch Öngören das Team nicht erreicht. Oder ist das Team einfach nicht gut genug zusammengestellt worden. Diesbezüglich hat sich auch Quad Lollis in einem Interview in der High Energy geäussert. Es fielen Zitate wie: “es ist aber schwer, das Ego jedes dieser amerikanischen Spieler zu befriedigen.” oder “es ist aber schwer, von so vielen Amerikanern zu erwarten, dass sie ihre Rollen erfüllen, weil jeder glänzen möchte”.

Was sind Ihrer Ansicht nach die Gründe dass die EnBW Ludwigsburg wiedereinmal sportlich hinter den eigenen Ansprüchen und Zielen hängt und was halten Sie von den genannten Thesen da sie jetzt beide Seiten kennen, als teamnaher Manager aber auch als ehemaliger aktiver Bundesligaspieler?

Zum einen muss man sagen, dass wir beim momentanen Spieleretat ungefähr an Position neun in der Beko BBL stehen. Daher ist das Erreichen der Playoffs in keinem Fall garantiert und für Ludwigsburg als Erfolg zu werten. Durch die traumhafte Saison 2006/2007 hat sich ein relativ großer Erwartungsdruck aufgebaut, der uns sicher in den letzten beiden Spielzeiten etwas zum Verhängnis geworden ist. In der aktuellen Spielzeit erleben wir die typischen Höhen und Tiefen einer komplett neu zusammengestellten Mannschaft. Vermeintlicher Erfolg und Misserfolg liegen sehr nahe beieinander. Mit nur zwei Siegen mehr stünden wir momentan auf Platz 6 oder 7, so reicht es momentan aber nur für Platz 11.
Was die Mannschaft angeht bin ich mir sicher, dass wir mit dem momentanen Kader kein Qualitätsproblem haben. Allerdings triumphiert eine geschlossene Mannschaft auf diesem Niveau immer über die reinen individuellen Fähigkeiten. Man kann viel darüber reden, aber wichtig ist, was man auf dem Feld macht, wenn das Licht an ist. Seine Rolle zu finden und sich mit seinen Fähigkeiten voll und ganz in den Dienst der Mannschaft zu stellen ist in der Regel ein Prozess, doch manchmal passt es einfach nicht. Ich hoffe die jüngsten Erfolgserlebnisse (5 Siege aus 6 Spielen) haben die Jungs wieder ein Stückchen enger zusammengebracht. Es gibt kein besseres Teambuilding als Siege!

Was muss passieren damit die EnBW Ludwigsburg das Saisonziel Playoffs noch erreicht?

Um Platz 8 doch noch zu erreichen, brauchen wir 5 Siege aus den letzten 8 Spielen. Unser Restprogramm hat es in sich, und die Mannschaft muss dazu im ein oder anderen Spiel über sich hinauswachsen. Die Stimmung in der Arena Ludwigsburg in den vergangenen Heimspielen und auch beim Auswärtsspiel in Ulm kann das Team vielleicht beflügeln, aber es wird wirklich verdammt schwer.

Mit dem Umzug in die neue Arena hat sich nicht nur für die Fans einiges geändert. Was hat sich am meisten im Verein der EnBW Ludwigsburg verändert? Wurden durch die Arena neue “Türen” geöffnet?

Wenn man daran denkt wie lange und hart der Vorstand und die Fans für die Arena gekämpft haben, dann ist es umso überwältigender, wie schön unsere neue Spielstätte geworden ist. Für den Verein ist es wie eine neue Dimension. Allerdings sind damit auch die Fixkosten gestiegen und wir müssen große Anstrengungen unternehmen um die Arena Woche für Woche zu füllen und auch unsere Einnahmen entsprechend zu steigern. Die Arena bietet für Sponsoren etliche neue Möglichkeiten und ein großes Maß an Komfort. Doch das ist alles kein Selbstläufer und jedes Spiel ist mit harter Arbeit aller Beteiligten verbunden.

Was sind die nächsten Pläne undprojekte der EnBW Ludwigsburg?

Die Strukturen am Standort Ludwigsburg haben sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Neue Arena, neue Geschäftsstelle, das Projekt der Basketball-Akademie, das Sportinternat, und vieles mehr. Unsere tägliche Aufgabe ist es, diese Strukturen mit Leben zu füllen. Es geht darum, möglichst viele Leute mit ins Boot zu holen und für Basketball in und um Ludwigsburg zu begeistern. Nur so werden wir unsere sportlichen und wirtschaftlichen Ziele erreichen.
Für junge deutsche Spieler haben wir einen durchlässigen Ausbildungsweg geschaffen, wie es ihn vergleichsweise nur in Berlin, Bamberg und Frankfurt gibt. Unsere NBBL-Mannschaft ist vergangenes Wochenende unter die TOP 8 in Deutschland eingezogen und es freut uns sehr, dass auch viele der Dunking Dukes diese Entwicklung verfolgen und die Jungs unterstützen. Da die BBL ab 2012 sechs aus zwölf deutsche Spieler pro Mannschaft vorschreibt, muss es unser Ziel sein, einen guten Kern an deutschen Spielern zu bilden, die für die Zukunft des Ludwigsburger Basketballs stehen. Es muss uns gelingen die größtmögliche Kontinuität und Identifikation mit unserem Team und unserem Programm zu schaffen, dann werden auch Erfolge nicht ausbleiben.

Wer Kritik äussert, muss auch Kritik einstecken können! Was können die fleissigen Basketballfans in Ludwigsburg besser machen, woran können sie arbeiten um dazu beizutragen, den Verein weiter voranzubringen?

Ludwigsburg hat ein gewachsenes Umfeld und ich denke, es ist eine große Aufgabe für alle, die Arena Ludwigsburg zu einer gefürchteten Heimspielstätte zu machen, wie es die Rundsporthalle über Jahrzehnte war. Die Mannschaft wünscht sich sicherlich mehr Abende wie gegen Ulm, Göttingen oder Tübingen, wo die Stimmung einen großen Teil zum Sieg beigetragen hat.

Jeder Verein informiert sich über die Lage und Stimmung der Fans. Wie informieren Sie sich?

Selbstverständlich ist es wichtig, die Stimmungslage im Umfeld des Vereins zu kennen. Am liebsten tausche ich mich hierfür mit den Leuten persönlich aus, wie z.B. beim Fan-Treffen oder anderen Gelegenheiten. Vom direkten Dialog können beide Seiten in der Regel am meisten profitieren.

Wir danken Mario Probst und Rajvosa für das ausführliche Interview!

Das komplette Interview als Download ist hier zu finden: Link

Autogrammstunde

Am 15.02. ab 19.30 Uhr findet im Route 27 in Besigheim eine Autogrammstunde statt.


Die komplette Mannschaft der EnBW inkl. Coach werden vor Ort sein!

Derby vs. Ulm

Derby vs Ulm

Ein ganz besonderes Derby zum Sonderpreis

Samstag, 13. März 2010, Sportzentrum Kuhberg Ulm, 19:00 Uhr.

An der Wirkungsstätte von Mike Taylor trifft unsere Mannschaft auf ein altbekantes Gesicht – unseren ehemaligen Spieler Coleman Collins!

Seit der Auswärtsniederlage im letzten Jahr haben wir noch eine Revanche offen ;-)

Dank der Einnahmen aus der Tombola und der Unterstützung des Vereines werden wir diese Fahrt zum Sonderpreis von 5 Euro zzgl. dem Preis der Eintrittskarten anbieten.

Das Anmeldeformular findet Ihr hier: Link zum Formular

Mit voller Unterstützung könnten wir wieder ein wenig Heimspielatmosphäre in Ulm erzeugen.

Fragen bitte an Gregor Freitag unter freitag.aichwald@web.de oder 0172/9347275.

Dunking Dukes
Uli Linko

Wahl zum Player of the Month

Die Wahl zum Spieler des Monats November steht an!

Alle benötigten Informationen findest du ab sofort hier.

@ Mamo & im Webshop

Ab sofort bekommt Ihr bei mamo und im Online-Shop die neuen Fanartikel! Alles um die Arena in einen schwarz-gelben Hexenkessel zu verwandeln!

Weitere Infos bekommst du im Forum oder bei mamo und allen Heimspielen der EnBW.

Frank Robinson

Frank Robinson Interview

Rajvosa: Frank, wie kamst du zum Basketball?

Frank Robinson: ich habe mit 5 angefangen. ich habe meine ganze Kindheit eigentlich Football gespielt und was Basketball betrifft war ich nicht wirklich gut! meine älteren Cousins wollten mich nie mitspielen lassen, nun lasse ich sie nicht mitspielen. lacht
in der High School wollten alle meine freunde beide Sportarten betreiben. ich ging also zum Try Out für das High School Basketball Team und schaffte es nicht. das machte mir zu schaffen und auch meine freunde lachten mich aus. also ging ich die nächsten 3 Monate auf einen Freiplatz in meiner nähe und trainierte für mich selbst! und mitten in der Saison bat ich den coach um ein erneutes Try Out was er auch tat. ich schaffte es diesmal ins Team und wurde Topscorer, nicht nur meines Teams sondern der Liga! ich entwickelte mich dann so schnell dass mir der coach mir erlaubte von der jüngsten Mannschaft in die ältere zu kommen. seit da treibe ich mich selbst voran immer besser zu werden!

Rajvosa: Zurück zu deiner Kindheit. du bist in Compton, California geboren und aufgewachsen. warst du jemals in Probleme oder Konflikte involviert für die Compton berüchtigt ist?

FR: Meine Kindheit war hart, doch ich wurde beschützt durch mein Onkel und meiner Großmutter. meine Eltern waren nicht zusammen also versuchte meine Mutter uns, meine Schwester und zwei jüngere Brüder, alleine großzuziehen. bedauerlicherweise kämpfte sie gegen ihre Drogensucht also musste ich mich in einem sehr jungen alter, früh um meine Familie kümmern da ich von uns Kindern das älteste war. ich hatte einen job und sorgte dafür dass meine Geschwister jeden Abend was zu essen hatten. wir waren auch ein Jahr obdachlos und lebten in zahlreichen Obdachlosenheimen und bei diversen freunden. irgendwann rief ich meine Großmutter an und sprach mit ihr darüber, daraufhin nahm sie uns bei sich zuhause auf.
in Compton aufzuwachsen ist definitiv hart doch durch das harte leben dort entwickelte ich mich zu einer stärkeren Person, und diese härte verhalf mir Situationen zu bewältigen die ich ohne diese Erfahrungen so nicht bewältigt hätte! ich war nie involviert in diese gefährlichen Dinge die um mich herum passierten doch waren sie stets vor meinen Augen. ich sah auf jeden fall viele dinge die ein Kind nicht sehen sollte, und je älter ich wurde, desto schlimmer wurden diese dinge. doch glücklicherweise nahm uns meine Großmutter auf als ich 14 war und brachte uns in eine andere Umgebung.

Welcher Spieler hat dich inspiriert in deinen Anfängen und warum?

ich hatte nicht wirklich einen Lieblingsspieler als ich anfing mit Basketball. die ersten Spieler die ich mir sehr gerne ansah waren Sedale Threatt, Eddie Jones und Nick van Axel…ich war also ein großer Lakers Fan! Spieler die ich eher studierte waren Michael Jordan und Kobe Bryant weil sie so komplett waren, sie waren beide nicht nur großartige Scorer sondern ebenso gute Verteidiger!

Wie war deine College zeit? was sind deine eindrücke von der “March Madness”?

Das College war großartig für mich und eine Zeit die jeder Jugendliche erlebt sollte, wie ich finde. ich finde auch dass das College die jugendlichen so formt, wie sie als erwachsene schlussendlich werden. das Jahr in dem ich im “March Madness” spielte war für mich der Anfang meiner Karriere. ich fühlte immer dass ich es einmal in die NBA schaffe, doch in mein senior Jahr sah ich meinen Traum vor Augen langsam Realität werden. doch das Turnier war auch ein Traum für sich, die Atmosphäre ist atemberaubend und alles was man so von anderen Spielern davon hört ist wahr! es war einfach unbeschreiblich!

Wie kamst du zu deinem Spitznamen “big bank”?

mein Spitzname “big bank” ist eigentlich die Kurzform des ursprünglichen Spitznamen aus Collegezeiten “big bank Frank, unstoppable like a tank” (unaufhaltsam wie ein Panzer). In dem Sommer vor meiner Sophomore Saison spielte ich in dieser Summer Nike League in Los Angeles gegen die besten Spieler der Westküste. Mein Team spielte gegen das Team von Aaron Affalo, der nun für die Denver Nuggets spielt. Ich schenkte ihnen 28 punkte in 3 Vierteln ein und der Ansager schrie: “BIG BANK FRANK UNSTOPPABLE LIKE A TANK”! Er meinte der Coach will den Ball in meinen Händen sehn wenn er Punkte braucht, wie die Leute zur Bank gehen wenn sie Geld brauchen. Am nächsten Tag nannte mich jeder “big bank Frank”. An diesen Tag spielte ich gegen Nick Young von den Washington Wizards und machte 33 Punkte. ich führte die Summer League in Punkten an, Nick Young wurde zweiter.

Apropos Summer League, was sind deine Eindrücke davon und dem Camp mit den Atlanta Hawks? Wie fühltest du dich nach dem letzten Cut?

Als ich gecuttet wurde war ich am Boden zerstört! Als wir ins Camp einstiegen wusste ich dass ich keine Chance habe es in die Mannschaft zu schaffen da nur 14 Spieler dabeibleiben durften und ebenso 14 schon unter Vertrag standen. Aufgrund meines Selbstvertrauens und meiner kämpferischen Natur, nahm ich das als Herausforderung und ignorierte diesen Fakt! Ich war sehr nah dran, doch am Ende hat es nicht gereicht. Es war das Beste nach Europa zu gehen und mich als Spieler noch mehr zu Entwickeln. Nun bin ich ein besserer Spieler und habe dieses Jahr eine bessere Chance es in das Team der Hawks zu schaffen!

Deine erste Profistation war Slowenien. Was waren deine ersten Gedanken als du ankamst, wie war die Umstellung?

In meiner Entwicklung habe ich so viele Erfahrungen gemacht die mir helfen mich an verschiedene Dinge und Orte Anzupassen. Die Umstellung war daher nicht sonderlich schwer.

Und wie war deine zweite Profistation Ludwigsburg? Wie war es für dich dort zu leben? Wie waren die Eindrücke von Stadt und Leute? Wie war dein Alltag?

Ludwigsburg fand ich toll! Die Stadt war schön klein und bezaubernd und die Leute waren nett. Viel Zeit verbrachte ich in Stuttgart, ich liebte es dort! Ich hatte eine tolle Zeit und lernte viele tolle Leute kennen. Ich kann mir auf jeden fall vorstellen in so einer Umgebung mit meiner Familie zu leben.

Wie war es für die EnBW Ludwigsburg zu spielen, vor allem für Coach Rick Stafford?

Coach Stafford ist ein toller Mensch, doch wir sind in einem Geschäft das sehr hart ist und es dir nicht vergibt wenn du Spiele verlierst, also war er in unseren letzten Tagen nicht mehr an Bord. Ich habe gerne für ihn gespielt da ich jeden Tag lernte. Er trieb mich jeden Tag voran besser zu werden, mental und physisch. Als junger Spieler war es nicht leicht, doch von Spiel zu Spiel war ich immer mehr vorbereitet auf das kommende Spiel. Coach Stafford und Coach Tyrone halfen mir Fortschritte zu machen der Spieler zu werden der ich sein will. Coach Stafford’s Methoden des Trainings formten die Einstellung und Härte der Spieler, wenn man auf das nicht vorbereitet war, dann war man auf das Spiel das er coachte auch nicht vorbereitet. Ich respektiere Ihn und Mario dafür, dass sie mich vor einer Situation bewahrten, die in Slowenien schief ging. Sie gaben mir die Chance rüberzuwechseln und so beendete ich meine Rookie Saison anständig.

Was sind deine Eindrücke von der BBL?

Die BBL erinnert mich an eine bessere Version der NBDL (NBA Development League). Allein schon an der Art des Spiels und der Anzahl der Amerikaner in jedem Team, es hat auf jeden fall Spaß gemacht!

Die Fans in Ludwigsburg bedauern sehr dich kommende Saison nicht mehr im EnBW-Trikot zu sehn, könntest Du uns erzählen warum es zu keinem neuen Vertrag gekommen ist?

Mein Ziel dieses Jahr war es, in das Team der Atlanta Hawks zu kommen. Beide, Mario und ich wussten das. Er unterstützte meine Ziele immer. Obwohl ich Ludwigsburg liebe wäre es nicht richtig zu bleiben während mein Traum zum Greifen nahe ist! Hr. Reil war ebenso sehr unterstützend. Er bemühte sich stets das Beste aus meiner Situation zu machen und sagte ich könnte ihn immer anrufen und mit ihm über meine Zukunft sprechen oder fragen was auch immer mich beschäftigt, das schätze ich sehr!

Was tust du zurzeit? Was steht als nächstes an?

Am 7. Oktober beginne ich mit den Atlanta Hawks das Trainings Camp. Ich bin sehr froh über diese Möglichkeit und habe eine gute Chance es in den Roster zu schaffen. Wenn ich alle meine Fähigkeiten abrufe und mit viel Herz rangehe, eben das alles was die Fans in Ludwigsburg von mir gesehen haben, sollte es dieses Mal klappen. Ich habe den ganzen Sommer daran gearbeitet ein besserer Werfer zu werden, und das hat sich hier in Atlanta bereits in der Vorbereitung gezeigt.

Im Vorgespräch habe ich dir erzählt welche Eindrücke du hier in Ludwigsburg bei den Fans hinterlassen hast, deine Fähigkeiten und deine Einstellung auf und abseits des Basketballfelds. Was glaubst du selbst was deine Stärken und Schwächen sind?

Auf dem Feld bin ich sehr leidenschaftlich, ich spiele jeden Spielzug als ob er über den Ausgang des Spiels entscheiden würde! Ich bin ein guter Verteidiger und ein guter Mannschaftskammerad! Über meine Schwächen kann ich nicht viel sagen da ich stets daran arbeite, ich würde sagen der Wurf aus den Dribbling könnte noch besser sein, darauf konzentriere ich mich auch zur Zeit. Privat bin ich ebenso heißblütig und sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Dingen. Ich denke Passion kann auch eine Schwäche sein da dich andere Menschen aufgrund deiner Art oder deines Typs ausnutzen könnten.

Hast du ein Ritual vor deinen Spielen oder eine besondere Vorbereitung?

Den Abend vor einem Spiel liege ich in einer Eiswanne. Außerdem brauche ich vor einem Spiel eine Massage. Am Spieltag bevor es losgeht muss ich morgens schon 200 Freiwürfe werfen und in der Bibel lesen beziehungsweise beten, was ich sowieso jeden Tag mache. Und ich muss zwei Stunden vor Spielbeginn wieder in der Halle sein um mich Warmzumachen.

Was würdest du vorziehen: Immer Rollenspieler in der NBA zu sein, oder der go to guy in einer erfolgreichen Mannschaft in Europa zu sein bei fast gleichen Gehalt?

lacht Das ist eine sehr gute Frage! Am ende des Tages will ich einfach gewinnen…ich will der go to guy sein im Gewinnerteam! lacht erneut
In Europa zu spielen hat Spaß gemacht, im Basketball geht es für mich nicht um das individuelle. Ich denke, wenn ich meine Fähigkeiten und mein Wissen nutzen kann um einem Team zu helfen zu gewinnen, wäre ich in beiden Beispielen glücklich!

Gibt es außerhalb vom Basketball noch Zeit für andere Sportarten, bist du Fan einer bestimmten Mannschaft? Was treibst du sonst noch in deiner Freizeit?

Wenn ich frei habe erhole ich mich sehr viel, besonders weil Freizeit immer seltener wird. Außerdem reise und lese ich sehr gern. Ich bin ein großer Football Fan, mein Team sind die Dallas Cowboys. Ich werde auch im Februar zum ersten Mal Vater, also wird meine freie Zeit immer geringer.

Wo ist Frank Robinson in 6-8 Jahren? Was wird er machen, was wird er erreicht haben?

In 6-8 Jahren wird Frank Robinson in der NBA anerkannt sein als einer der Top-Verteidiger in der Liga und in einem Team spielen das um die Meisterschaft Mitspielt! Außerdem wird er ein Geschäft für die Zukunft planen und sein 6-8 Jahre altes Kind auf die Zukunft und die Herausforderungen im Leben vorbereiten.

Letzte Worte für die Fans in Ludwigsburg!

Ich würde nicht sagen dass es die letzten Worte sind, doch ich möchte mich bei euch allen bedanken für euere vergangene und immer noch anhaltende Unterstützung! Meine Zeit in Ludwigsburg war toll und ergiebig, und ihr habt mich mit offenen Armen empfangen! Das werde ich niemals vergessen! Wenn ihr fragen an mich habt, dann schreibt mir auf meiner Youtube Seite: http://www.youtube.com/watch?v=ICuJP_l2mNk&feature=channel. Danke euch allen!

www.dunking-dukes.de bedankt sich herzlich für das Interview!
Interview by rajvosa

Bremerhaven 09.10.

Dukes Corner

Hallo Fans der EnBW Ludwigsburg!

Die Saison beginnt mit dem heutigen Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven. Viel neues begegnet dem Fan der schwarz-gelben am heutigen Tag. Viele neue Gesichter in der Mannschaft, ein neuer Trainer und natürlich die brandneue Arena Ludwigsburg.
Hier werden wir aber auch viele neue Zuschauer begrüßen dürfen. Deshalb möchten wir uns als Fanclub hier ein wenig vorstellen.
Die Dunking Dukes gibt es seit dem Sommer 2002, nach dem Wiederaufstieg des Luwigsburger Teams in die BBL. Wir bestehen inzwischen aus etwa 300 Mitglieder jeden Alters. Unsere Mitglieder kommen aus dem Großraum Ludwigsburg und aus Stuttgart, es gibt aber auch einige Fans in Deutschland verteilt. Kurz: Wir sind eine bunte Mischung fröhlicher Basketballfans. Wir wollen mit viel Emotionen jede Menge positive Stimmung machen und damit unsere Mannschaft richtig pushen.
Wir unterstützen unser Team im positiven Sinne. Jeder Dunking Duke repräsentiert schließlich den Fanclub bzw. den Verein und daher versuchen wir uns auch in heiklen Spielsituationen (so gut es geht) gesittet und ruhig zu verhalten. Es versteht sich von selbst, dass wir einen guten, freundlichen Kontakt zu Fans unserer Gegner pflegen.
In der Vergangenheit machten wir uns bei diversen Aktionen einen Namen. Hierzu gehört u.a. unser jährlicher Stand auf dem Marktplatzfest. Wir veranstalteten auch schon eine Demo zum Thema neue Halle/Arena im Jahr 2003.
Momentan treffen wir uns ein mal im Monat, um aktuelle Dinge zu besprechen. Hier sind während der Saison auch immer Spieler oder der Coach der EnBW eingeladen und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Natürlich darf hier jeder Fan kommen, egal ob Dukes-Mitglied oder nicht.
Zuletzt trafen wir uns in der „blauen Agave“. Hierzu wurden auch die Mitglieder der BG Ludwigsburg e.V. eingeladen. Zu Gast war fast die gesamte Geschäftsstelle der EnBW Ludwigsburg. Gegen Ende sah spontan noch Coach Öngören vorbei. Hier wurden die ersten Eindrücke aus der neuen Arena vermittelt und über die Team-Zusammenstellung berichtet.
Als Fanclub organisieren wir auch die Fanfahrten zu den Auswärtsspielen. Bisher haben wir es in unserer Geschichte geschafft, das bei jedem Spiel ein paar Ludwigsburger Fans vor Ort waren..
Neben den Fantreffen läuft das meiste unserer Kommunikation über unsere Homepage www.Dunking-Dukes.de Hier kann man sich für die Auswärtsfahrten anmelden, es gibt Berichte über vergangene Spielzeiten und das Forum mit vielen diskussionsfreudigen Fans. Hier erscheinen auch Berichte über die Fantreffen. Mitglieder erhalten diese und weitere Informationen über unseren Newsletter.
Die Mitgliedschaft bei uns ist kostenlos. Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden der Mitglieder und Fans oder durch den Stand auf dem Marktplatzfest.

Sebastian Lempert
für die Dunking Dukes